Thursday, November 30, 2017

Gucci-Mantel nähen - Teil 3

Mein lang ersehnter Mantel ist nun endlich komplett fertig erstellt. Dies wird mein dritter und somit mein letzter Post zur Herstellung des Mantels. 
Der Post ist entsprechend des Aufwandes recht lang geworden. Ich hoffe er ist dennoch interessant für Euch.

Die mit Rockabrunder markierte Saumkante wird von innen mit Saumband beklebt, um die gewünschte klare harte Saumlinie zu erhalten.
Die Nahtzugaben innerhalb des Saumes werden maximal reduziert und an dem Knickpunkt rausgeschnitten.
Anschliessend bügelt man die tatsächliche Saumkante, jedoch nicht die ganze Saumnahtzugabe!
Um noch mehr Schärfe in die Kante zu bringen, benutze ich mein Pressholz.
Den nächsten Schritt habe ich bis dato so noch nie gemacht, finde ihn aber sehr hilfreich.
Man heftet die Saumkante des Futters an die Saumnahtzugabe, damit sich beim nächsten Schritt nichts verzieht. Ich finde es furchtbar, wenn das Futter den Saum zieht, weil es zu knapp ist oder rausguckt, wenn es zu lang geworden ist.
Der Mantel wird an der Saumkante nach innen gewendet und mit 1 cm entlang der Saumkante genäht. Die vertikale Nahtzugaben legt man in Richtung des Beleges.
Am Anfang und am Ende dieser Naht läuft die Naht etwas schräg runter bis auf 1 cm zur tatsächlichen Saumlinie.
Die Nahtzugaben am Beleg werden auf ein Minimum stufig reduziert. Dabei wird die äussere Kante der Nahzugabe leicht schräg abgeschnitten (wie im ersten Foto hier).


Anschliessend näht man wie gewohnt die Nahtzugabe mit Hexenstich fest (Futter wird nicht mitgefasst!).

Der Gürtel wird in mehreren Schritten genäht. So wie hier, habe ich den Gürtel selbst auch noch nicht genäht.

Zuerst näht man die kurzen Seiten zusammen, schneidet die Ecken weg und bügelt diese auseinander.
Die Nahtzugaben der kurzen Seiten werden nach unten geklappt.
Man näht ca. 20cm entlang  der langen Seite von beiden Enden ausgehend.
Auf diese Weise kann man nahezu perfekte Kanten am Ende des Gürtels ausarbeiten.
 Die genähte Strecke wird auseinander gebügelt.
  Die Ecken schneidet man, wie gewohnt, schräg raus.
Jetzt kann die ganze Längsnaht geschlossen werden. In der Mitte habe ich 8 cm zum Wenden offen gelassen.
Nach dem Wenden schließt man die Öffnung mit dem Hand-Leiterstich.


Beide Teile des Ärmels werden an der mittleren Naht zusammen genäht.
Die Naht bügelt man anschliessend auseinander.
Daraufhin folgt erstmal  die Ärmeldressur.
Ich habe zufällig auch passende Bilder dazu gefunden, wie man es richtig machen kann.

Die Saumkante des Ärmels wird genau so verarbeitet wie beim Mantel.

Das Futter wird ebenfalls an der Seitenlinie geschlossen und an die Saumkante des Ärmels angenäht.
7 mm von der Saum-Futter-Verbindungsnaht erstellt man eine Heftnaht. Somit schafft man die gleichmässige Falte für mehr Beweglichkeit des Futters im Ärmel.
Anschliessend wird das Futter gebügelt.
Mit einer durchgehenden  Naht wird die Ellenbogennaht geschlossen.
Die Ärmel werden gewendet und an einigen Stellen  mit Stecknadeln mit dem Futter fixiert.
Ca. 10 cm unterhalb der Oberarmlinie wird provisorisch ein Schrägstich gemacht, der die Position des Futters im Ärmel fixiert. Das dient der Erleiterung und Präzision der weiteren Arbeit beim Ärmeleinsetzen.
Die Ärmel werden an der Ärmelkugel mit einer graden Naht eingehalten.
Danach formt man die Ärmelkugel auf dem Tailorboard/Bügelkissen und lässt diese daraufhin ein paar Stunden  abkühlen und aushängen .






Mit der  gleichen Stepparbeit wie beim Futter, habe ich die Punktstiche an der Aussenkante vom Mantel gemacht.
Dieser Stich hier ist sehr wichtig, denn er dient dazu, den  Beleg mit dem Mantel zu verbinden.
Der Stich selbst ist nur von der linken Seite sichtbar. Sobald ich beim Revers angekommen war, wechselte ich die Richtung.
Ich wollte keine dicken Gürtelschlaufen am Mantel haben, daher habe ich mich für eine elegantere Lösung entschieden.
Mit festem Garn (Mara 30 oder Ziergarn von Gütermann) kann man enge Schlaufen machen, die kaum sichtbar sind, aber stark genug, um den Gürtel zu halten.

Weiter geht es mit  dem Ärmel.
Die Ärmel werden, wie gewohnt, eingesetzt und 1,5 Armloch-Umdrehungen genäht. D.h. dass die Doppelnaht auf den unteren Bereich fällt, da, wo es am meisten strapaziert wird.
Dazu fehlt mir leider das Foto (vergessen).

Die Ärmelfische mache ich immer selbst. Je nachdem  was für Oberstoff verwendet wird, entscheide ich mich zwischen Thermolam, Watteline und Volumevlies.
Diesmal war es Thermolam.

Die Linie entspricht in etwa der Linie der Ärmelkugel.
Zuerst wird provisorisch mit Stecknadel reingesteckt, um zu prüfen, ob die Länge in Ordnung ist.
Zu lang sollte der Ärmelfisch nicht sein.
Um es sich einfacher zu gestalten, habe ich die abgeschnittenen Teile des Ärmelfisches spiegelverkehrt auf den zweiten Ärmelfisch drauf gelegt und abgeschnitten.
Der Ärmelfisch wird nun mit Rückstichen ganz dicht an die vorhandene Naht angenäht.
Das geht natürlich am besten an der Aussenseite des Armloches.
Weiter gehts mit den Schulterpolster.
Zuerst befestigt man die Schulterpolster provisorisch an die Nahtzugabe (der Ärmelfisch darf dabei nicht mitgefasst werden!)  5 cm links und 5 cm rechts von der Schulternaht.
Mit ganz lockeren Rückstichen näht man diese Strecke wieder ganz dicht an der Naht entlang.
Am anderen Ende des Schulterpolsters macht man  an der Schulternaht-Nahtzugabe ca. 1 cm geflochtenen Steg und vernäht ihn mit dem Schulterpolster. Auf diese Weise kann sich Schulterpolster leicht bewegen und kann nicht mehr ziehen.

Da meine Schulterpolster ziemlich starr waren, habe ich noch unten, nicht ganz am Ende von dem Schulterpolster, jeweils an der Seite weitere Stege gemacht.

Nun kann das Ärmelloch geschlossen werden.
Die Nahzugabe im unteren Teil des Armloches habe ich etwas reduziert.
2 mm oberhalb der Ärmeleinsatznaht wird jetzt das Futter mit Rückstichen festgenäht.
Das geschieht NUR im unteren Bereich des Armloches. Im oberen Bereich ist das Futter beweglich.
Damit das Futter auch oben fest in seiner Position  bleibt, macht man noch einen Steg, das  die Nahtzugaben des Futters DURCH die Schulterpolster mit dem Mantel verbindet.

Und weiter gehts es fast klassisch zu. Das Ärmelfutter wird von innen nach aussen gelegt, umgeschlagen und geheftet.

Das Ärmelfutter wird nun mit kleinen Punktrückstichen an das Futter angenäht.
Das habe ich früher auch noch nie so gemacht, gefällt mir aber sehr gut.
Ich glaube, wenn ich mich nicht irre, dass dies eine sehr alte traditionelle Verarbeitung ist.
Der Mantel ist nun fast fertig.


Die Knopflöcher mit Gimpe habe ich in Auftrag gegeben, um diese mit einer Industrieknopflochmaschine machen zu lassen.
Jetzt konnten auch die Knöpfe angenäht werden.
Statt Knoten zu machen, mache ich auf der rechten Stoffseite einen Stich und gehe mit der Nadel derein und ziehe es fest zu.
Da der Mantel + Beleg eine bestimmte Dicke haben, muss ich dem Knopf einen Steg machen, damit der Knopf beim Mantelschliessen nicht eingedrückt wird. Das schaffe ich am besten mit einem Gegenstand, in meinem Fall mit mehreren Zahnstocher.
Auf der linken Seite wird  ein kleines Knöpfchen untergenäht, damit der Knopf bei der Belastung nicht ausgerissen wird und der Stoff beschädigt wird.
Zuerst mache ich 2-3 Runden nur mit Oberknopf, dann durch alle Lagen durch.

Anschliessend muss der Mantel auf  Vordermann gebracht werden :-)
Mit ständigem Vertikaldampf  wird der Stoff leicht angefeuchtet und anschliessend sofort mit der Kleiderbürste gekämmt.


Es ist unglaublich wieviel das im Aussehen ausmacht.
Der Stoff sah danach wie neu aus: schön aufgepuschelt :-)
Der Mantel soll sich abkühlen und paar Stunden aushängen. Der Gürtel darf dabei nicht gebunden werden!

Der Mantel ist endlich fertig! Ehrlich gesagt, ich war überrascht, wie schnell das ging. In 1,5 Monaten war ich fertig! Dabei habe ich ein sehr langsames gemütliches Tempo angelegt.

Jetzt könnt ihr euch auch so einen Mantel nachbauen. Für Eure Fragen zur Verarbeitung stehe ich gern zur Verfügung. Danke fürs Lesen!

29 comments:

  1. Oohhh...ganz wunderbar, liebe Julia! Ich danke für die vielen guten Tipps, von denen ich etliche noch nicht kannte. Dieser Mantel ist ein Stück für's Leben!
    Liebe Grüsse von Berry

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    1. danke schön, liebe Berry. ich muss dir jetzt auf diesem wege mitteilen,dass ich seit eine weile auf keinem blog auf wordpressbasis kommentieren kann:-(
      ich habe bei dir paar mal geschrieben,aber du bekommst die nicht.. es ist sehr frustrierend:-( bei manchen blogger landen meine kommentare im spam, bei den anderen verschwinden sie..
      ganz liebe grüße
      Julia

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    2. Oh, das ist ja schade! Bei mir ist es seeehr ruhig auf dem Blog - da freue ich mich natürlich über Kommentare (und über deine hilfreichen und fachkundigen nochmal besonders ). Wüsste mal gerne, was da los ist... Danke für den Hinweis.

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    3. tja, wahrscheinlich ist das mit einem auch der grund,warum bei dir so ruhig geworden ist...ich bin zwar schwer davon betroffen,aber ich bin nicht die einzige,die blogger benutzt und bei wordpress in spam landet.das betrifft sowohl die blogs als auch websites,die auf wordpressbasis basiert sind.

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  2. Liebe Julia!
    Ein guter Post,welch hohe Kunst des nähens.
    Genau so hatte ich es gelernt mit dem Ärmel dressieren und einnähen zum Nähkurs.
    Sei Stolz darauf ,ein Meisterstück.
    LG Annette

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    1. danke schön:-) stolz ist vielleicht nicht ganz das,was ich empfinde. es ist eh eine tiefe befriedigung beim anblick...

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  3. Wow! Toller Nähbericht zum perfekten Couture-Mantel!

    Ich bin ja eher die industrielle Verarbeitung gewöhnt, insbesondere was das Futter einsetzen betrifft. Interessant, mal die handwerkliche Reihenfolge zu sehen. Macht auch total Sinn. Auch schön zu sehen: die vielen kleinen Tipps, die das Ergebnis perfektionieren.
    Viel Freude mit dem Mantel - jetzt kann der Winter kommen. Bei uns schneit's schon.

    Viele Grüße
    Ursula

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    1. Vielen lieben dank!
      ich mag immer was neues zu lernen. manchmal ist es aber hinderlich:-) so muss man sich überlegen, mache ich methode 1 oder 2 oder 3 :-))
      aber grundsätzlich finde ich interessant,was neues zu entdecken und auszuprobieren.
      was ich auch gut finde ist, die gute mischung zwischen schnellen industriellen verarbeitung und handwerk.das macht mir persönlich besonders viel spass.

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  4. Der Mantel ist wunderschön und ich finde deine Posts dazu sehr lehrreich, vielen Dank dafür! Kannst du mir sagen, wie du die Gürtelschlaufen geknüpft hast, die Technik hat doch bestimmt einen Namen?
    Liebe Grüße,
    yacurama

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    1. ich weiß,dass es in manchen bücher zur basic-tehcniken steht,aber ich weiß leider nciht,wie das auf deutsch heissen könnte.
      aber hier kann ich dir in bilder zeigen. wichtig ist dabei- mach selbst dabei mit! es ist einfacher als es aussieht, erlich!
      http://oosha.narod.ru/sheite_sami/Vozd_petl_pug/12.jpg
      http://oosha.narod.ru/sheite_sami/Vozd_petl_pug/13.jpg
      http://oosha.narod.ru/sheite_sami/Vozd_petl_pug/16.jpg
      http://oosha.narod.ru/sheite_sami/Vozd_petl_pug/17.jpg
      um das ganze nochmal in worten zu beschreiben:
      du machst zuerst mit der nadel eine befestigung,dann bildest du die schlaufe und während du die schlaufe auf den finger spannst, grefist du mit der anderen hand hindurch zum faden und ziehst ihn durch und das wiederholst du immer und immer wieder. probier mal.

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  5. Piękny płaszcz. Pozdrawiam :)

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  6. Staunenswert. Was für ein wunderschönes, kostbares Kleidungsstück. Ich freue mich immer sehr über diese ausführlichen Posts mit den Beschreibungen und vielen Fotos, sie sind sehr lehrreich! So weiß ich jetzt zum Beispiel, dass es Ärmelfische gibt :-)

    Liebe Grüße!

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    1. :-))) das freut mich. danke schön:-)

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  7. Danke für deinen hervorragenden Post, kann man sich gut als Lehrmaterial speichern!!
    Dein Mantel ist so schön geworden, steht dir bestimmt wunderbar.
    GlG
    Christine

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    1. das zeige ich demnächst. ich war ziemlich platt, nach ich diesen post endlich fertig gemacht habe.
      danke schön:-)

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  8. Liebe Julia,

    deinen Post werde ich mir noch ein paar Mal durchlesen müssen. So viele gute Informationen. Wunderbar für meine Samtjacke. "Leider" ist ein Ärmel schon drin - ohne Futter. Ich hatte nämlich nirgends eine Anleitung gefunden wie man den gefütterten Ärmel einsetzt. Aber so weiß ich wie ich bei der nächsten Jacke noch besser werde;)
    Mir wird immer klarer, dass ich mir ein gutes Bügelkissen und einen Bügelamboss unbedingt noch anschaffen muss.

    Vielen Dank für deine tolle Dokumentation zu diesem großartigen Mantel. Das ist ein richtiges Nachschlagewerk geworden, auf das ich sicherlich immer wieder zurückgreifen werde!

    Sehen wir demnächst auch Tragebilder? ;)
    Ich bin schon gespannt.

    Liebe Grüße
    Friedalene

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    1. ja, als nächstes geplant. ich war ziemlich fertig, nachdem ich diesem post verfasst habe, es hat tatsächlich mehrere tage gedauert, alles zu sortieren, komprimieren, beschreiben, zusammenstellen...horror aufwand..zumindest für mich-bin nicht besinders gut darin.
      ich habe dir email geschickt mit den links zum futter.
      Danke schön!:-)

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  9. Vielen Dank für die vielen Bilder deiner Arbeitsschritte; ich finde das spannend und hilfreich.
    Und der fertige Mantel sieht ganz großartig aus.
    LG von Susanne

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  10. WUNDERSCHÖN! Ich finde nicht nur das Endprodukt wunderschön, sondern auch die handwerklichen Arbeitsschritte. Dass du uns an deinem Herstellungsprozess teilnehmen lässt, dafür Danke ich dir sehr. Ich würde am liebsten noch heute mit genau diesem Projekt anfangen - so sehr hast du mich inspiriert. Jeden Schritt würde ich ausprobieren wollen! (Realitätsteufelchen an Wunschteufelchen: Wir haben dafür jetzt keine Zeit!!!)
    Was mir besonders gut gefällt, ist die Saumverarbeitung. Die sieht sehr sauber und professionell aus.
    Meine Ärmel habe ich noch nie dressiert. Macht man dies nur bei Wollstoffen oder auch bei festen Leinen-/Baumwoll-/Jacquard-/Brokatstoffen?
    Das Einsetzen des Futterärmels mit den Punktrückstichen finde ich wunderwunderhübsch.
    Und dass du am Ende den Mantel auf "Vordermann" gebürstet hast, ist schon "ganz großes Nähkino".
    Vielen lieben Dank für diese Vorstellung.
    Martina

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    1. :-)) das kommt mir bekannt vor (mit den teufelchen)- so geht es mir bei der echten chanel handgenähter jacke. ich brauche sie eigentlich rein gar nicht, aber irgendwie will ich einmal tatsächlich von hand nähen- echtes couture erleben...aber eigentlich habe ich notstand mit blusen und brauche nicht noch eine chaneljacke:-))

      Die dressur in diesem umfang habe ich vorher nicht gemacht.ich finde sie aber gut und notwendig. im grunde macht sie den stoff dem armverlauf änlich. es dient nicht nur schönem aussehen, sondern es wird dadurch noch bequemer. denn jeder mensch hat im grunde keine grade arme, sondern leicht gebogen.
      für mich was einnähen mit punktrückstichen neu. bis dahin habe ich immer nur anstaffiert.

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  11. Liebe Julia,
    tausend Dank für den tollen Beitrag und die Mühe, die Du Dir mit der Erklärung der ganzen Einzelschritte gemacht hast. Ich habe mich beim Mantelnähen bisher oft nur so durchgewurschtelt. Das hat zwar einigermaßen funktioniert, aber aus Deiner Anleitung kann man so viel lernen. Da bekomme ich gleich Lust, mit der nächsten Jacke zu starten.
    Schöne Grüße
    Christine

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    1. das ist sehr schön:-) das freut mich,wenn es dich inspiriert!:-))
      ich finde,wenn die passform wirklich geklärt ist, ist der rest- reines vergnügen.
      auf diese weise funktionieren auch die chaneljacken von hand. man setzt sich hin und näht, näht und näht:-)

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  12. Шикарное пальто!
    Я смотрю-смотрю...читаю...опять смотрю...красота какая!
    Кажется, уже столько знаю про пальто, но нашла, к своему удовольствию, интересные новинки.
    А петли...петли как сделаны?

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    1. отдавала в мастерскую на промке для петель делать

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  13. Was habe ich wieder alles bei Dir erfahrenen. Von dressierten Ärmeln habe ich vorher noch nie etwas gehört...Und den Ärmel erst füttern und dann einnähen - Sehr spannend alles. Ich habe dreimal gelesen. Abgesehen von den vielen Couturetechniken, mir hat die Gürtelnähtechnik sehr. Vielen Dank für dieses wunderbare Erklärstück und die guten Fotos. Sehr verständlich alles, Deine Mühe hat sich gelohnt. LG und ein schönes entspanntes Wochenende. Ina

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    1. Danke schön:-). bzgl ärmel mit futter- ich ahbe das vorher auf 2 anderen untershciedlichen weisen gezeigt. bei interesse, schau bitte bei chaneljacke und beim abiball-jackett nach.

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  14. Liebe Julia,
    Danke für diesen Bericht. Wunderbar. Dein Mantel ist traumhaft schön und deine Erläuterungen großartig und sehr großzügig. Schöner Gruß Mechthild

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